Vorschau 2/19 Abwesenheit

CALL FOR CONTRIBUTIONS

kuckuck 2/19: Abwesenheit / absence

Das Abwesende denk- und vorstellbar machen fordert auf, Lücken und Leerstellen aufzuzeigen und diese ernst zu nehmen. Dafür müssen Fragen nach dem gestellt werden, was nicht da ist, nicht greifbar, nicht erwünscht, nicht erträglich, nicht gewollt, nicht erfüllt, nicht gegeben, nicht verfügbar, nicht erinnert usw.

Abwesenheit soll allerdings nicht nur als Antonym zur Anwesenheit verstanden, sondern auch mit ihren Eigen- und Besonderheiten hervorgehoben werden. Denn das Abwesende entzieht sich allzu leicht der Wahrnehmung und birgt somit die Gefahr des Übersehen-Werdens, des Ausgegrenzt-Seins, der Nichtbeachtung. Wie kann das Abwesende in den Blick genommen werden? Was und wer ist wie abwesend, unsichtbar, nicht-vertreten? Und welche Perspektiven sind damit in welchen Kontexten ausgeschlossen? Und warum? Abwesenheit bietet aber auch Chancen, Möglichkeiten und Platz für Neues, ist Widerstand in einer Gesellschaft, in der die Forderung nach Anwesenheit, Teilhabe und -nahme, Sichtbarkeit und Verfügbarkeit allgegenwärtig scheint.

Dieses Heft will vielfältige Abwesenheiten auf die Agenda (Anwesenheitsliste) setzen, darüber hinaus sich aber auch der Lust an der Abwesenheit widmen, der Notwendigkeit des Rausnehmens, dem Widerständigen im Nicht-anwesend-sein.

Beispiele für mögliche Themenfelder:

·         Zensur, Ausgrenzung, Marginalisierte Perspektiven, …

·         Sichtbarkeitsregime, Leerstellen, Unsichtbarkeiten, …

·         körperliche, emotionale An-/Abwesenheit, …

·         Abwesenheit von Menschen, Dingen, Diskursen, …

·         Vergessen, Verdrängen, (kollektive) Amnesie, ...

·         Abwesenheit und (digitale, urbane, ländliche, …) Räume, …

·         Widerstand, Streik, Sich-Entziehen, Askese, Rausnehmen …

·         uvm.

Wir freuen uns auf Abstracts, Ideen und Vorschläge für wissenschaftliche und/oder künstlerische Beiträge bis zum 17.04.2019 an
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Besonders Beiträge, deren Form und Inhalt in anderen Journals durch Abwesenheit glänzen würden, sind in diesem Heft ausdrücklich gewünscht!

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31.7.2019 [4.8.2019]

 

Vorschau 1/20 handeln

Call for Contributions

Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 1/20: „handeln“

Handeln erscheint häufig als Müssen, Sollen oder auch als Können, als Tätigkeit, als Prozess und als etwas, das Wirkung hat und Effekte setzt. 

Die Ausgabe 1/2020 der Zeitschrift „kuckuck. Notizen zur Alltagskultur“ beleuchtet den viel gehörten, beschriebenen und theoretisierten Begriff des Handelns und möchte aktuelle Auseinandersetzungen mit dem Handeln, Handelnden und Handlungen versammeln, die theoretische Ausformulierungen, Reakzentuierungen oder auch Rückbesinnungen anregen. 

Handeln, Handelnde und Handlungen können dabei auf unterschiedliche Weise kontextualisiert werden: sozial, politisch, als Wechselwirkungen zwischen menschlichen und anderen Entitäten, historisch, gegenwärtig, als Möglichkeiten und Beschränkungen, sowie als Handeln von Forschenden.  

 

Wir freuen uns auf Abstracts für wissenschaftliche, essayistische oder künstlerische Beiträge bis zum 9. September 2019 an folgende E-Mail-Adressen: 

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Das Abgabedatum für ausgewählte Beiträge ist der 31. Januar 2020

Informationen für Autor_innen

Liebe_r Autor_in!

Wir freuen uns, dass Sie bereit sind, für unsere Zeitschrift einen Beitrag zu verfassen. Um uns
und Ihnen die Sache zu erleichtern, haben wir einige Hinweise und Bitten zusammengestellt:

- Der Beitrag darf einen Umfang 8-10 Manuskriptseiten bzw. 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Endnoten) nicht überschreiten. Über die Zitierweise entscheiden sie selbst, wir bitten aber, Fußnoten als Endnoten einzurichten und mit deren Verwendung sparsam umzugehen.

- Sie können uns den Beitrag als attachment mit einer E-Mail senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an eine_n der Herausgeber_innen (Adressen siehe unten).

- Wir benötigen unbedingt eine kurze Beschreibung Ihrer Person (vor allem: momentaner Arbeits- oder Studienplatz, Themen- und Forschungsschwerpunkte) (max. 450 Zeichen inkl. Leerzeichen) und Ihre Postadresse, um Ihnen die Belegexemplare zusenden zu können.

- Redaktionsschluss für das jeweils erste Heft des Jahres (z.B. 1/2019) ist der 31. Jänner, für das zweite Heft (z.B. 2/2019) der 31. Juli.

- Wir können nur Originalbeiträge bzw. erstmals in deutscher Sprache zu publizierende Aufsätze zum Abdruck bringen. Ein Abdruck von englischsprachigen Originaltexten ist ebenfalls möglich.

- Leider können wir kein Honorar bezahlen, jede_r Autor_in erhält drei Belegexemplare des KUCKUCK.


Zu guter Letzt möchten wir Sie darauf hinweisen, dass für jede Ausgabe des KUCKUCK Herausgeber_innen und Redaktion über die Annahme oder Ablehnung der Beiträge entscheiden.

Die Redaktion