KUCKUCK

Politiken

Inhaltsverzeichnis

Vor dem Zaun. Ausgesperrt und ausgegrenzt in Europa
Diana Reiners, Carole Reckinger, Gilles Reckinger 

„Das ist nun mal meine  Arbeit!“. Methodologische Überlegungen zur Erforschung von „Positionen der Macht“ in einer ethnographischen Grenzregimeanalyse
Miriam Gutekunst

Zur Politisierung des Ingenieurs. Begriffsgeschichtliche Betrachtungen aus geschlechterkritischer  Perspektive
Armin Ziegler 

Politik der Performance. Zur zeitgenössischen Regierung des  Wissenschaftssubjekts
Tobias Peter

Die stille Politik der Algorithmen Das Beispiel Facebook
Daniel Kunzelmann

Spritzenfrei! Bürgerliche Panik und die Inszenierung der  Idylle
Alexandra Schwell

„Punk minus Politik gleich Pop“. Musikalische und politische Praxis in der Grazer DIY Punkrock- und Hardcoreszene
Martin Winter

Politisch, Kritisch, Öffentlich. Plädoyer für den Sprung aus dem  Elfenbeinturm
Andreas Hackl

 
POLITIKEN

Editorial

„Politik handelt von dem Zusammen- und Miteinander-Sein der Verschiedenen,“ schrieb Hannah Arendt in Was ist Politik? An diesen Gedanken knüpft die aktuelle Ausgabe des kuckuck an, die sich bewusst nicht Politik nennt, sondern Politiken.

Politiken sind etwas zwischenmenschliches, sie sind Handlungspraktiken, durch die sich eine Vielzahl verschiedener Akteur_innen auf unterschiedlichste Weise zueinander in Bezug setzen. Politiken konstruieren, öffnen und ordnen Räume wie auch Wirklichkeiten. Sie gestalten Alltagswelten und produzieren kulturelle Bedeutungen. Sie schaffen und verschieben Machtverhältnisse. Sie verändern und sie halten fest.

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POLITIKEN

Leseprobe

Politisch, Kritisch, Öffentlich

Plädoyer für den Sprung aus dem Elfenbeinturm

Andreas Hackl

 

Anthropology will survive in a changing world by allowing itself to perish in order to be born again under a new guise.” -Claude Lévi-Strauss, 1966[1]

“My starting point is always a feeling of partisanship, a sense of injustice. When I sit down to write a book, I do not say to myself, ‘I am going to produce a work of art’. I write it because there is some lie that I want to expose, some fact to which I want to draw attention, and my initial concern is to get a hearing.” –George Orwell, 1946[2] 

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